Basis der Koalition im irak bombardiert 3 Soldaten sterben

Am Abend des 11. März 2020 wurde eine Basis der Koalition nahe Bagdad von einer Vielzahl an Artillerie Geschossen getroffen.

• Bei dem Angriff kamen 3 Mitglieder der Koalition ums Leben. Es handelt sich dabei um einen US Soldaten, einem lokalen Angehörigen der Koalition welcher im Dienst der USA steht und einem Soldaten des vereinten Königreiches Großbritannien.
• Es sollen mindestens 16 107 mm Raketen-Artillerie Geschosse (Typ Katyusha) in die Basis eingeschlagen sein.
• Eine militärische Antwort der Koalition hat bisher noch nicht stattgefunden.


Bei der angegriffenen Basis der Koalition handelt es sich um die Al-Taji Basis nördlich von Bagdad. Die Basis wird sowohl von der Koalition, als auch von der irakischen Armee benutzt. Nach derzeitiger Erkenntnislage sind 12 weitere Soldaten bei dem Angriff verletzt worden. Es ist aber unklar, ob es sich dabei um Soldaten der Koalition oder der irakischen Armee handelt.

Die Koalition hat kurze Zeit nach dem Angriff, den Ausgangspunkt des Angriffes ausfindig gemacht und hat das Artillerie System beschlagnahmt.
Derzeit hat sich noch keine Fraktion zu dem Angriff bekannt. Es ist unklar wer hinter dem Angriff steckt. Es liegt aber nahe, dass es sich bei dem Angreifer um eine Fraktion der Hashd al Shaabi handelt, welche bereits in der Vergangenheit für Angriffe auf die Basen der Koalition verantwortlich waren.

Die Hashd al Shaabi ist eine unter dem Befehl des Irans stehendes Militärbündnis, aus fast mehr als 40 schiitischen Milizen aus dem Irak, Libanon und dem Iran. Obwohl dieses Militärbündnis für den Kampf gegen den Islamischen Staat im Irak geschaffen wurde, wurde sie nach dem Sieg über den IS nicht aufgelöst.
Vielmehr nutzte dieses Militärbündnis ihren Einfluss um den iranischen Staat innerhalb des Iraks zu stärken. Trotz ihrer anti-westlichen Haltung und ihrem selbsternannten Ziel das jüdische Volk und die USA komplett „auszurotten“, stand die USA bis 2018 hinter der Hashd al Shaabi und unterstützte sie massiv mit umfangreichen Waffenlieferungen.
Die USA unternahm nichts, als die Milizen der Hashd al Shaabi die Autonome-Region-Kurdistan angriffen.

Obwohl die USA angekündigt haben auf jeden Angriff militärisch zu reagieren, blieb eine Antwort auf diesen Angriff aus. Es kam gestern Abend lediglich zu einem Luftschlag an der syrisch-irakischen Grenze bei Abu Kamal, welcher in keinem Zusammenhang zu diesem Angriff steht.
Bedingt durch die Schwere dieses Angriffes, muss die USA auf diesen Angriff reagieren. Zuvor war der bloße Angriff auf eine Basis der Koalition eine rote Linie, dessen übertritt enorm bestraft wurde. Ein Angriff bei dem nun 3 Mitglieder der Koalition getötet wurden, wird für die USA unter keinen Umständen hinnehmbar sein.
Großbritannien drängt ebenfalls auf die schnelle Aufklärung dieses Angriffes.


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Die Türkei möchte Syrien mit dem Öl aus SDF Gebieten wiederaufbauen

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan teilt mit, dass er den Profit der syrischen Bodenschätze innerhalb der Gebiete der Autonomen-Selbstverwaltung in Nord-Ost Syrien zum Wiederaufbau des syrischen Staates nutzen will.



• Erdogan habe diesen Plan dem russischen Staatspräsidenten Vladimir Putin am Montag dem 9. März vorgelegt.
• Vladimir Putin erklärte gegenüber Erdogan, dass ein solches Vorhaben möglich sei und er es prüfen werde.
• US Präsident Trump bestätigte gegenüber Erdogan, dass er die US Truppen in Nord-Ost-Syrien abziehen werde.



Recep Tayyip Erdogan erklärte am Montag dem 9. März in Brüssel, dass er seit längerem einen Plan einer weiteren Sicherheitszone in Nord-Ost Syrien vorgelegt habe. Dieser Plan sei aber bisher nur auf taube Ohren gestoßen.
Es heißt weiter in seinem Statement das es große Vorkommen an fossilen Brennstoffen (Erdöl und Erdgas) bei Qamishlo und in Deir Ezzor gäbe, welche für den Wiederaufbau von Syrien genutzt werden sollten.

Die fossilen Brennstoffe in Syrien liegen zu fast 70 % in Gebieten, welche von der SDF geschützt und verwaltet werden. Derzeit wird das dort geförderte Öl und Erdgas zu niedrigen Preisen an den syrischen Staat verkauft.

Obwohl die verschiedenen Militärräte der SDF, welche aus der lokalen Bevölkerung gebildet werden, die rechtmäßigen Besitzer dieser fossilen Brennstoffe sind, werden sie bei allen Gespräche außen vorgelassen. Gravierender als dies ist, dass sowohl Russland als auch die USA, welche sich immer wieder als Beschützer der Kurden verkaufen möchten, dieses Vorhaben derzeit unterstützen.


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2 US Soldaten sterben bei einer Spezialoperation im Irak

Das irakische Verteidigungsministerium bestätigt, dass eine gemeinsame militärische Operation der irakischen Sicherheitskräfte und Spezialeinheiten der USA nahe Makhmour vom Sonntag dem 8. März bis zum Montagmorgen dem 9. März stattgefunden hat.




• Das Einsatzgebiet der Spezialoperation war ein lange bekannter Hotspot des Islamischen Staates. Die Kämpfer des Islamischen Staates konnten sich dort nahezu ungestört bewegen.
• In der gemeinsamen Operation wurden mindestens 25 IS-Kämpfer getötet und neun Tunnelsysteme zerstört.
• Die Evakuierung der getöteten US Soldaten dauerte mehrere Stunden an und konnte nicht ohne die Hilfe mehrerer weiterer Squads der US Spezialeinheiten und einer Reihe von Luftschlägen bewältigt werden.

Im Statement der Koalition „Inherent Resolve“ heißt es, dass zwei US Soldaten ums Leben kamen während sie die irakischen Sicherheitskräfte geführt und begleitet haben. Das Statement des irakischen Verteidigungsministeriums verschweigt derzeit noch die Verlustzahlen auf Seiten der irakischen Armee.
Der Tod dieser beiden US Soldaten markiert den ersten Todesfall der US Armee seit 11 Monaten.

Diese lang geplante Militär-Operation war die Antwort auf die IS-Schläfer Zellen Angriffe im Irak, welche seit mehreren Monaten in ihrer Intensität zugenommen haben. Der IS greift Stellungen der irakischen Armee fast wöchentlich an, wodurch die irakische Armee regelmäßig eine Vielzahl an Soldaten verliert. Besonders in der Makhmour Region terrorisiert der IS auch die zivile Bevölkerung, indem sie regelmäßig Menschen kidnappen und hohe Lösegeld Summen fordern um diese wieder frei zu lassen.

Die Region um Makhmour gilt als Machtvakuum innerhalb des irakischen Staates. Besonders die Gebirgsregionen nahe Makhmour (Qarachokh Gebirge) werden vom IS kontrolliert und gut verteidigt. Obwohl die irakische Armee mehrmals versuchte in dieses Gebiet einzudringen, gelang es ihnen nicht auch nur einen Meter der Gebirgsregionen dort zu kontrollieren.
Zuvor wurde diese Region durch die kurdischen Peshmerga kontrolliert, welche sich nach dem Oktober-Referendum 2017 aus dem Gebiet zurückziehen mussten. Das Makhmour Gebiet galt unter der Kontrolle der Peshmerga als ein sicheres Gebiet, wo sich der IS nicht aufhalten konnte.


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USA stellen geheimes Türkei Drohnen Programm ein

Vier US Abgeordnete haben sich gegenüber Reuters anonym geäußert und ein geheimes US-Drohnen Programm enthüllt, mit der die USA im Namen der Türkei gegen die PKK vorging.

Dieses Drohnen Programm wurde von den USA einseitig und für immer aufgekündigt. Der Grund für diese Kündigung, ist der türkische Angriffskrieg gegen die Autonome-Selbstverwaltung-Nordsyriens.

Die US Abgeordneten enthüllten, dass die Drohnen der USA von der türkischen Luftwaffenbasis Incirlik in Nordkurdistan (Ost-Türkei) gestartet sind. Regelmäßig flog die USA Aufklärungsflüge über das Qandil Gebirge und griff Stellungen der Widerstandseinheiten an. Angriffe gegen die PKK wurden von den USA auch im Nordirak geflogen, was nicht nur einen Bruch der irakischen Lufthoheit und Souveränität darstellt, sondern auch im direkten Konflikt mit der offiziellen Version des Aufenthalts der USA in der Autonomen Region Kurdistan steht.

Das Pentagon lehnt derweilen auf Anfrage des Nachrichtenservices Reuters, jede Aussage über dieses Programm ab.
Eine Sprecherin des Pentagons erklärt lediglich „Wir haben die Türkei in ihrem Kampf gegen die PKK, seit Jahrzehnten in verschiedenen Wegen unterstützt. Grundsätzlich geben wir keine Details über militärische Operationen preis.“
Das türkische Verteidigungsministerium hat es ebenfalls abgelehnt, über diese Entwicklung zu sprechen.

Der derzeitige US Präsident Donald J Trump hat vergangenes Jahr, über Nacht, einen Angriffskrieg gegen die Autonome-Selbstverwaltung-Nordsyrien (Rojava) und die Annexion der eroberten Gebiete durch die Türkei abgesegnet. Zuvor hat die USA die SDF (Militärbündnis verschiedener Armeen in Nordsyrien) dazu verleitet, ihre militärischen Befestigungen zu demontieren und Soldaten aus der Region abzuziehen. Die SDF und die USA kämpfen seit dem historischen Sieg der YPG (Hauptkomponente der SDF) über den Islamischen Staat in Kobane, Seite an Seite zusammen. Gemeinsam hat man die Hauptstadt des Islamischen Staates befreit und schlussendlich den gesamten Islamischen Staat.

Dieser Verrat seitens der USA gegenüber dem kurdischen Volk stoß innerhalb der USA auf enormen Widerstand. Das Pentagon und zahlreiche Politiker der Republikaner und der Demokraten stellten sich öffentlich gegen Trump und forderten Konsequenzen.
Das Pentagon hat scheinbar die Konsequenz gezogen, das Drohnen und Aufklärungsprogramm aufzulösen.

Für die Türkei bedeutet dies eine enorme Schwächung in ihrem Kampf gegen die PKK und die SDF. Das einsetzen von Drohnen ist enorm kostspielig und erfordert sehr gut ausgebildetes Personal. Neben fehlender Drohnen-Piloten, fehlt es der Türkei ebenfalls an Kapital zum operieren ihrer Drohnen und ebenfalls an hochmodernen Drohnen, wie die USA sie hat.



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Barzani trifft Trump in Davos

Der Präsident der Autonomen Region Kurdistan hat sich heute mit dem US-Präsidenten Donald Trump im Rahmen der Weltwirtschaftsforum (WEF = World Economic Forum) in Davos getroffen.

Die beiden Präsidenten sprachen sowohl über die Beziehungen beider Länder, als auch über die regionalen Konflikten im Mittleren Osten.
Der US-Präsident Donald Trump kommentierte das Gespräch zu aller erst und betonte wie toll es sei, den kurdischen Präsidenten endlich zu treffen und das beide schon seit längerem geplant hätten sich persönlich zu treffen. Trump folgte dem mit einigen Kommentaren über Rojava, Syrien.
„Wie ihr wisst, haben wir die syrische Grenze verlassen und das verhielt sich wunderbar mit der Türkei. Sie haben jetzt ihre so genannte Sicherheitszone…Aber viel wichtiger! Wie ihr wisst haben wir das Öl und wir haben Soldaten dagelassen für das Öl, weil wir das Öl genommen haben und daran arbeiten und wir haben es sehr gut gesichert.“
Trump bedankte sich auch bei Nechirvan Barzani dafür, dass es alles „So sicher wie möglich gemacht hat“. Abschließend erklärt er zu Syrien, dass man dem Islamischen Staat 100% seines Territoriums abgenommen habe.
Der US-Präsident beendete seinen Kommentar mit den Worten „Wir hatten eine großartige Beziehung, es ist toll sie hier zu haben.“

Nechirvan Barzani bedankte sich zuallererst bei Donald Trump für die Einladung der kurdischen Delegation zur Welt-Wirtschafts-Konferenz. Barzani ergänzt dazu „Wie sie bereits gesagt haben, haben wir seit längerem auf diesen Moment gewartet. Vielen Dank für ihre Führung und vielen Dank für ihre Unterstützung. Vielen Dank!.“
Nechirvan Barzani bedankte sich schlussendlich ein weiteres Mal, im Namen aller Kurden/Kurdinnen bei Trump.

Nechirvan Barzani wird sich in den kommenden Tagen ebenfalls mit dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres und einer Vielzahl weiterer Staatsoberhäupter treffen. Eine Rede über den mittleren Osten wird Nechirvan Barzani auch halten.



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Irakischer Premierminister auf erster offiziellen Kurdistanreise

Der irakische Premierminister Adil Abdul Mahdi ist heute Morgen in Erbil (Hewler) gelandet. Der Besuch ist der erste Besuch des irakischen Premierministers seit seines Amtsantrittes im Jahre 2018.

Der Premierminister Adil Abdul Mahdi wurde gemeinsam mit seiner Delegation, bestehend aus hochrangigen Ministern, vom Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan mit allen ehren empfangen.
Die Delegation des Premierministers umfasst unter anderem den Stellvertretenden Premierminister und Finanzminister Fuad Hussein, den Außenminister Muhammed Ali Al-Hakim, den Stellvertretenden Kommandeur des Joint Operation Commands General Abdul Amir Yar Allah, den Minister für Bildung und Forschung Qusay Al-Suhail und den leitenden Geheimdienstchef Abdul-Hussnayin Al-Hanin.

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Geplant sei ein Treffen mit dem Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan Nechirvan Barzani und mit dem Premierminister der Autonomen Region Kurdistan Masrour Barzani. Die Delegation wird danach nach Slemani fliegen, um sich mit den leitenden Führern der PUK (Patriotische Union Kurdistan) zu treffen.
Die Themen der Gespräche sind derzeit nicht bekannt. Klar ist aber, dass die Delegation die derzeitigen Probleme des Iraks besprechen wird. Diese beinhalten neben der Protestwelle im Irak, auch den Umgang des Iraks mit den dort stationierten Truppen der Koalition und den zahlreichen Milizen des Irans.

Der irakische Premierminister Adil Abdul Mahdi ist, als Konsequenz der Protestwellen in Bagdad, von seinem Amt als Premierminister zurückgetreten. Trotzdem übt er das Amt des Premierministers weiterhin aus. Offiziell nur, bis eine neue Regierung zustande kommt.
Adil Abdul Mahdi gilt als Kritiker der US-Präsenz im Irak und engagierte sich nach dem Tod des iranischen Generals Soleimani für die Parlamentsentscheidung, alle ausländischen Streitkräfte aus dem Irak zu verweisen.

Lokale Journalisten spekulieren derzeit darauf, dass Adil Abdul Mahdi und seine Delegation bei den vertraulichen Gesprächen versuchen werden, die Regierung der Autonomen Region Kurdistan zu einer Ausweisung der US-Streitkräfte aus der Autonomen Region Kurdistan zu überzeugen.





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Iran-Kommandant warnt vor „härterer Rache"

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde Abdollah Araghi hat die Vereinigten Staaten vor einem härteren Vergeltungsschlag gewarnt, nachdem Teheran amerikanische Streitkräfte, die in Stützpunkten im Irak und in der Region Kurdistan untergebracht sind, ins Visier genommen hat.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim zitierte am Donnerstag den Oberbefehlshaber Abdollah Araghi mit den Worten, der Iran werde "bald härtere Rache" nehmen.


Die Kommentare kommen einen Tag, nachdem der Iran als Vergeltung für die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch die USA, ein Sperrfeuer aus ballistischen Raketen auf Luftwaffenstützpunkte im Irak und in der Region Kurdistan abgefeuert hat.
Laut einer irakischen Militärerklärung wurden 22 ballistische Raketen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad in der westlichen Anbar-Provinz gestartet, der amerikanische und Koalitionstruppen getroffen haben soll. Auch ist ein Stützpunkt in der kurdischen Hauptstadt Erbil (Hewler), unter Beschuss genommen worden.

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In der Erklärung heißt es, dass zwei der 17 Raketen in Ain al-Assad nicht gezündet wurden. Die fünf Raketen, die in Erbil gestartet wurden, zielten auf das Hauptquartier der US-geführten Koalition, fügte sie hinzu. Beide Angriffe hätten keine Verluste verursacht, sagte das Militär.
Der scheidende irakische Premierminister Adil Abdul Mahdi sei offenbar über die Raketenangriffe des Iran im Irak informiert worden, bevor sie stattfanden, sagte sein Sprecher am Mittwoch.

Der Iran hat die USA gewarnt, dass er Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate ins Visier nehmen werde, falls ein Vergeltungsangriff auf iranischem Boden stattfinden sollte.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch, dass die iranischen Raketenangriffe, die auf zwei Stützpunkte zielten die US-Truppen beherbergen, nur begrenzten Schaden angerichtet hätten und er würde dementsprechend reagieren - nicht mit einem Militärschlag, sondern mit mehreren Wirtschaftssanktionen.





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Antwort der USA auf iranischen Raketenangriff

Auf der Pressekonferenz kündigte Trump heute an, dass die Raketenschläge des iranischen Regimes auf Militärstützpunkte im Irak nicht militärisch beantwortet werden. Stattdessen werde die USA weitere Wirtschaftssanktionen verhängen.

Gestern Nacht beantwortete das iranische Regime die Neutralisierung von Qassem Soleimani mit mehreren gezielten Raketenschlägen auf zwei Militärstützpunkte. Die Militärstützpunke Ain al-Assad in Anbar und einen weiteren nördlich von Erbil (Hewler) in der Autonomen Region Kurdistan. Ain al-Assad ist Militärflugplatz der irakischen Streitkräfte und wird ebenfalls der USA bereitgestellt, weswegen US-Soldaten ebenfalls dort stationiert sind. Zeitgleich zur Beerdigung von Qassem Soleimani im Iran, wurden die Raketenwellen auf ihre Ziele geschossen. Nach bisherigen Informationen gab es keine Todesopfer auf den Zielen. Die Raketen trafen lediglich Ausrüstungslager.
Amerikanische Helikopter kreisten gestern Nacht um Erbil (Hewler) und einige Jets flogen Aufklärung.

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Scheinbar ist zeitgleich zu dem iranischen Angriff auf die Militärbasen im Irak ein ukrainisches Passagierflugzeug abgestürzt. Die 170 Fluggäste kamen dabei alle ums Leben. Grund für den Absturz soll eine technische Störung gewesen sein. Das iranische Regime verweigert jedoch die Aushändigung der Blackbox, welche die Daten des Fliegers sammelt und wodurch man einen Einblick auf die Ursache bekommen kann. Experten gehen davon aus, dass der Absturz in Zusammenhang mit dem Angriff steht und es keine technische Störung im Flieger gab. Das Flugzeug überstand die technische Sicherheitsprüfung des Flughafens und per Funk gab es keinerlei Informationen die von den Piloten abgegeben wurden.

Zur Mittagszeit in Washington D.C. hat Präsident Trump eine Pressekonferenz zur letzten Nacht gegeben. Er erklärt das es zu keinem Todesopfer kam durch die Sicherheitsmaßnamen und die Alarmsysteme. Iran sei der Sponsor von Terrorismus und hochgefährlich für jede Nation. Weiterhin wird verkündet das bevor die Administration sich über weitere Schritte Gedanken macht, es sofortige Wirtschaftssanktionen verhängen wird. Auf die Details dieser Sanktionen wurde nicht näher eingegangen.
Die komplette Pressekonferenz könnt ihr hier sehen:







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