Russischer Öl Gigant zahlt verdächtige Rekordsumme an KRG

Ein Arbeiter auf einem Öl Feld in Kurdistan Bildquelle: Archiv Ein Arbeiter auf einem Öl Feld in Kurdistan
Das russische Mineralöl Unternehmen Rosneft hat einem anonymen Berater die enorm große Summe von 250 Millionen US Dollar gezahlt, um exklusive Öl und Erdgas Förderungs-Deals zu bekommen.

• Die Details des Öl und Erdgas Förderungsdeals sind bislang unbekannt.
• Der Berater welcher diese Rekordsummer erhalten hat ist anonym.
• Die einmalige Rekordsumme von 250 Millionen Dollar für einen Berater entspricht 50% des Geldes, welches von etwa die 10 größten Investmentbanken in dem gesamten Nah Ost und Nordafrika Raum im Jahr ausgeben.


Der russische Mineralölgigant Rosneft ist der Hauptförderer fossiler Brennstoffe in der Autonomen Region Kurdistan. Diese Rolle des russischen Unternehmens kam vor allem durch den IS Zustande, als der Irak sich weigerte das jährliche Budget der Autonomen Region Kurdistan zu überweisen. Die KRG hat daraufhin durch eigenständige Öl und Erdgas Verkäufe versucht die zusammenbrechende Wirtschaft der KRG zu retten und bat dem Mineralöl Unternehmen Rosneft Förder-Rechte an.
Rosneft hat daraufhin drei Milliarden Dollar für die Förderrechte, in Formen von Investitionen gesteckt. Besonders Interessant dabei ist, das der russische Mineralöl Gigant diese Summen aushändigte, ohne Öl oder Erdgas dafür zu bekommen. Stattdessen werden die fossilen Brennstoffe in der Zukunft über mehrere Jahre an Russland geliefert.

Die Details dieses Deals und der Zahlung von 250 Millionen US Dollar an einen Berater wurden erst im Zuge einer Enthüllung von Dokumenten einer Tochterfirma ans Licht gebracht.
Aus diesen Dokumenten geht allerdings nicht hervor welche Rolle der Berater bei den Verhandlungen gespielt und wieso die Zahlung für den Berater so enorm hoch ausfiel.

Was jedoch bekannt ist, ist das diese Summe bereits im Jahre 2017 und 2018 teilweise bezahlt wurde. Es ist auch klar, dass die Zahlung nur auf Basis von einem Deal erfolgen würde.

Aufgrund der fehlenden Transparenz bei diesen Zahlungen und ein allgemeines fehlen von Informationen über diesen Deal, geht man derzeit davon aus das dieses Geld nur der Bestechung verschiedener Politiker diente.