Sicherheitskräfte verhaften Drogenschmuggler in Dohuk

  • Written by Briyar
  • Published in Kurdistan
Sicherheitskräfte verhaften Drogenschmuggler in Dohuk Bildquelle: Unbekannt
Die Sicherheitskräfte der Region Kurdistan gaben am Samstag die Verhaftung von fünf Personen bekannt die des Drogenhandels verdächtigt werden, nachdem 30 Kilogramm Heroin in der Provinz Duhok beschlagnahmt worden waren.

Abdul Wahab Mohammed, Leiter des Grenzübergangs Ibrahim Khalil an der türkischen Grenze, sagte: "Am Donnerstagabend haben wir nach Erhalt von Informationen und weiteren Ermittlungen erfolgreich 30 Kilogramm Heroin in der Innenstadt von Duhok beschlagnahmt.
"Nachdem wir den Haftbefehl von der Bezirksgerichtsbarkeit in Zakho erhalten hatten, konnten wir in Abstimmung mit den Sicherheitskräften der Stadt Duhok alle fünf Verdächtigen festnehmen.", erklärt Mohammed.

Ergänzend sagt Mohammed, sein Büro habe drei Teams eingesetzt, um die Verdächtigen festzunehmen, nachdem er erfahren habe das "die Händler die Droge an einem Ort aushändigten, das Geld an einem anderen Ort erhielten und die Droge an einem dritten Ort testeten und Proben verteilten".
Der Beamte erklärte auch, dass drei der Verdächtigen, Einwohner der Provinz Duhok sind, während die beiden anderen im Vertriebenenlager Makhmour leben.

Der Leiter erklärt ebenfalls, dass die meisten Drogenhändler, die in dem Gebiet verhaftet werden, nicht ursprünglich aus der Region Kurdistan stammen. Der Grund, warum Duhok ein hohes Maß an Handelsaktivitäten aufweist lägt darin, dass die Provinz strategisch günstig gelegen ist, da sie nahe an den internationalen Grenzen der Türkei und Syrien liegt.

Der Verkauf und der Konsum von Betäubungsmitteln sind in der Region Kurdistan und im Irak strengstens verboten.
Die kurdischen und irakischen Behörden fangen oft Drogenlieferungen ab, die den Irak und die Region Kurdistan passieren, vor allem in den Provinzen Basra, Diyala, Erbil und Sulaimani, insbesondere in den Städten und Dörfern, die das Land mit dem Iran und der Türkei verbinden.
Die meisten illegalen Drogen werden über die Grenze zum Iran in die Region geschmuggelt, auf ihrem Weg in die Türkei, nach Syrien und schließlich nach Europa und Nordamerika.



Wir sind für Sie da! Auch in diesen schweren Zeiten recherchieren und schreiben wir für Sie. Aber nur durch ihr Mitwirken können wir sicherstellen, dass es RojavaNews auch weiterhin in dieser Form geben wird: Nämlich als eigenständiges, unabhängiges und neutrales Medium. Wir bedanken uns bei jedem einzelnen Spender. Mit einer monatlichen Spende von 5€ unterstützten Sie dauerhaft unsere journalistische Arbeit. Vielen Dank! Ihr Rojava News – Team



Weitere Informationen zum Spendenaufruf finden Sie hier.