8-jähriger Judo-Star widmet seine Goldmedaille der „kurdischen Nation“

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Celal Eladin während seines Interviews mit Kurdistan24. Bildquelle: Kurdistan24 Celal Eladin während seines Interviews mit Kurdistan24.
Der 8-jährige kurdische Judo-Champion Celal Eladin hat seine zahlreichen Goldmedaillen dem kurdischen Volk gewidmet. Celal kommt aus Kasachstan und lebt derzeit in Deutschland. Durch seinen Vater lernte er schnell seine Leidenschaft zum Judo kennen und schon sehr früh fing er in einem Studio an zu trainieren. Celals Vater war selber ein Judo-Champion.

Celal Eladin gewann kürzlich eine Goldmedaille beim Abu Dhabi World Jiu-Jitsu Festival 2019-2020, welches eines der größten Meisterschaften für Brasilianisches Jiu-Jitsu ist. In einem kurzen Interview nach seinem sensationellen Auftritt äußert sich der junge Champion: „Ich war ein Champion in Abu Dhabi. Ich war ein Champion in Kasachstan. Ich bin ein Weltmeister. Ich bin Kurde. Ich widme diese Medaillen meiner Nation.“

Der junge kurdische Athlet trainiert in einem Fitnessstudio im Südosten Kasachstans. Sein Trainer Eladin Mistefayov leitet das Ze Radiola Team Kasachstan, dessen junge Athleten bei Turnieren auf der ganzen Welt Meister geworden sind.
„Ich bin Kurde. Ich trainiere Erwachsene und Kinder wie Celal, die sich für den Sport interessieren.“, erklärt Mistefayov und fügt hinzu: "Wir sind dieses Jahr nach Abu Dhabi gefahren, um die internationale Meisterschaft zu bestreiten, bei der wir die Goldmedaille gewonnen haben."

Brasilianisches Jiu-Jitsu ist eine weiterentwickelte Kampfsportart die Elemente aus Judo und Jiu-Jitsu kombiniert und einen schwerpunkt auf Bodenkampf legt. Dabei werden aber auch Wurftechniken aus dem stand gelehrt.

Durch einen intensiven Kurs in Kazakhstan konnte der 8-Jährige sich die Goldmedaille in Abu-Dhabi sichern. Der Vater des Kindes war ein ehemaliger Judo-Champ. Nun möchte er in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Der Champion hält die Goldmedaille hoch die er Kurdistan widmet.