Kriegsverbrechen in Afrin häufen sich - Die Welt schweigt

Afrin - Die Situation für die Zvillisten in Afrin spitzt sich immer weiter zu. Immer mehr Medien, Aktivisten und Zivillisten berichten von immer stärker werdenden Kriegsverbrechen durch die türkische Armee. Selbst die ansonsten FSA nahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschrechte berichtet von den Gräueltaten der mit der Türkei kämpfenden FSA.



Erst gestern wurden Aufnahmen veröffentlicht auf denen man einen kurdischen Bauern sehen konnte welcher von türkischen Soldaten kaltblütig erschossen wurde.



Zudem wurde gestern Abend ein Hilfskonvoi von der türkischen Armee bombardiert und zerstört. Zahlreiche Zivillisten wurden bei dem Angriff getötet. Die türkische Armee bestätigte den Angriff. Angeblich sollen sich in den Fahrzeugen Waffen und Munition befunden haben, tatsächlich jedoch waren in den Fahrzeugen nur Zivillisten aus anderen Regionen Nordsyriens, die aus Solidarität nach Afrin gefahren sind.

Die Nachrichtenagentur Reuters hat dazu ein Video veröffentlicht:

(Angriff auf den Zivillisten-Konvoi)

Als wären all das nicht genug Kriegsverbrechen, wird von Zivillisten gemeldet, dass immer mehr und immer öfters kurdische Zivillisten von den FSA Jihadisten und der türkischen Armee gefangen genommen und schikaniert werden. Selbst ältere Frauen werden offensichtlich festgenommen.



Während die westliche Welt auf Ost-Ghouta blickt, scheint es so, als ob der türkische Angriffskrieg nicht auf der Agenda der Westmächte steht. NATO, EU und/oder die UNO äußern sich kaum bis gar nicht zum Angriff der Türkei auf Afrin.

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Russische Militärverteter halten gemeinsam mit YPG/SDF Pressekonferenz ab

Deir ez-Zor - Russische Militärvertreter und SDF/YPG Offizielle haben heute eine gemeinsame Pressekonferenz abgehalten, dies berichtet die kurdische Nachrichtenagentur ANF.

Thematisiert wurden hierbei die jüngsten politischen Entwicklungen im Bürgerkriegsland Syrien, sowie der militärische Kampf gegen den IS. Für die kurdische YPG saß der neue offizielle Sprecher Nuri Mahmud am Tisch, die SDF wurde von Vertretern des Deir ez-Zor Militärrats vertreten.

Insgesamt waren sich die drei Parteien in vielen Punkten einig. So äuerten sich sowohl die russischen Vertreter, als auch die arabischen SDF Vertreter sehr positiv über die YPG und deren Schlüsselrolle im Kampf gegen den IS. Auch der Sieg in der Provinz Deir ez-Zor wurde sehr positiv bewertet.

Das Schlusswort hatte der YPG Sprecher Mahmud: "Die YPG ist immer bereit, mit jedem, der ihren Kampf unterstützen will, gegen alle Arten von Terrorismus zu kämpfen." Insgesamt war die Stimmung während der Pressekonferenz sehr gut neue Themen wurden jedoch kaum angesprochen bzw. geäußert, von Spannungen zwischen den Russen und den kurdischen Vertretern war in dieser Pressekonferenz nichts zu merken.



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Britischer YPG Kämpfer in Rakka gefallen

Rakka - Wie die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) auf ihrem offiziellen Twitter-Kanal heute bekannt gegeben haben, ist der Britische YPG Kämpfer Oliver Hall (Canşêr Zagros) in Rakka gefallen.

Wörtlich heißt es in der offiziellen YPG Presseerklärung : "Am 25. November 2017 wurde Canşêr Zagros (Oliver Hall), der an Minenräumarbeiten beteiligt war, zum Märtyrer, als er versuchte, eine Sprengfalle zu entschärfen."

Genosse Canşêr Zagros, der während der Rakka Kampagne aus Großbritannien in die Reihen der YPG eintrat, nahm aktiv an verschiedenen Feldern teil. Wie viele andere internationalistische Genossen, die das höchste Opfer gebracht haben, hat auch er immer eine großartige Arbeit geleistet.










EILMELDUNG: 10 Tote türkische Soldaten in Sirnak

Sirnak - Wie die HPG auf ihrem offiziellen Presseportal berichtet, sind nach heftigen Kämpfen in der Sirnak Region 10 türkische Soldaten getötet worden.

Dem Bericht zufolge haben HPG Kämpfer zwei getrennte Operationen begonnen, als die türkische Armee das Gebiet bombardierte. Nachdem es in der Region um Sirnak in den letzten Monaten eher ruhig zuging, ist der Konflikt seit Tagen neu entflammt. Wie die HPG weiter berichtet, sind bei den türkischen Bombardements in Sirnak bislang keine HPG Kämpfer getötet worden.



Tote und Verletzte: Blutige Kämpfe in Diyarbakir

Diyarbakir - Wie türkische und kurdische Medien übereinstimmend berichten, ist es in den Außenbezirken von der Kurdenmetropole zu heftigen Kämpfen zwischen der PKK und türkischen Soldaten gekommen.



Bereits gestern haben wir von den Kämpfen berichtet, doch jetzt hat das türkische Gouverneursamt erste Zahlen veröffentlicht. So sollen dem Bericht zufolge 14 HPG Kämpfer getötet worden sein, zwei weitere wurden demnach festgenommen.

Das die Zahlen von den türkischen Behörden natürlich überzogen sind, brauchen wir an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Die HPG ihrerseits hat sich noch nicht zu den Kämpfen in Diyarbakir geäußert.



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VIDEO - Türkische Kampfjets über Afrin und Kämpfe zwischen YPG und FSA



Afrin - Wie die kurdische Nachrichtenagentur ANF berichtet, sollen türkische Aufklärungsflugzeuge über das kurdische Kanton Afrin gesichtet worden sein. Einheimische berichten auch, dass Sie Kampfjets über mehrere Bezirke gesehen haben.

Die Kampfjets wurden in den Bezirken Raco, Mabata, Cindires, Sera und Bilbile von Afrin gesichtet. Es soll aber zunächst zu keinen Angriffen gekommen sein.

Zudem sind in Afrin erneut heftige Kämpfe zwischen YPG Kämpfern und Türkei nahen FSA Jihadisten ausgebrochen. Wie die YPG auf ihrem offiziellen Twitter Account meldet, konnten mehrere Positionen der Jihadisten zerstört werden, ob es Tote in den heutigen Auseinandersetzungen gegeben hat, ist derzeit unklar.





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Dersim Brennt : Türkische Soldaten legen Feuer in Dersim

Dersim - Türkische Soldaten haben eine Operation in den ländlichen Gebieten des Dorfes Karaçavuş (Zankirek) in Dersims Hozat-Distrikt gestartet und legten in den Kinzir-Wäldern Feuer, das berichtet die kurdische Nachrichtenagentur ANF unter Berufung auf Augenzeugenberichten und zugespielten Aufnahmen.



Bereits in der Vergangenheit haben türkische Soldaten in der Region Waldbrände ausgelöst, um so aus ihrer Sicht besser gegen HPG Kämpfer vorgehen zu können. Berichten zufolge sollen Einheimische in den Dörfern daran gehindert worden sein selber gegen die Brände vorzugehen, viele haben nun Angst davor, dass sich die Brände auf ihre Häuser ausbreiten könnten.

Insgesamt 30 Gebiete im Stadtteil Dersim und in den Bezirken Ovacik, Pülümür, Hozat und Nazimiye wurden vor zwei Tagen vom Gouvernement Tunceli zu "Sonderzonen" erklärt. In dieser Region will die türkische Regierung jetzt gegen die PKK vorgehen.



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Plant die Türkei einen Angriff auf Qandil? - Kommentar

Kommentar - Der türkische Innenminister Süleyman Soylu hat am vergangenen Tag eine Operation auf Stellungen der kurdischen PKK auf den kurdischen Qandil Bergen in Aussicht gestellt. So wolle man "alle Stellungen der PKK Kämpfer einnehmen". Doch wie wahrscheinlich ist eine Bodenoffensive?



In anbetracht seiner Wortwahl dürfte die Wahrscheinlichkeit für einen groß angelegten Angriff eher gering sein. So relativierte er seine vorherige Drohung in dem er anschließend sagte, dass er keinen genauen Zeitpunkt für die Eleminierung der PKK sagen könne.

Beobachter vermuten viel mehr, dass durch solche Aussagen gezielt Unruhe in die PKK Strukturen kommen soll, so hört man quasi im Wochentakt von angeblich bevorstehenden Operationen gegen die kurdische Enklave Afrin, doch Bodenoffensiven hat es auch hier nicht gegeben. Denn die Türkei weiß, ein Angriff auf die Kandil Region oder Afrin wäre für Sie mehr als verlustreich.



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