Dortmunder Polizei verbietet Demonstration für Afrin

Dortmund (AFP) - Die Dortmunder Polizei hat eine für Samstag angemeldete Demonstration von rund tausend Kurden gegen den türkischen Militäreinsatz im Norden Syriens verboten.

Der Polizeipräsident der Ruhrgebietsstadt, Gregor Lange, begründete den Schritt am Freitag mit "konkreten Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung". Versammlungen, mit denen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) unterstützt werde, würden "von der Dortmunder Polizei verboten".

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  • Published in Syrien

Afrin-Krieg: Erdogan schießt in Richtung USA

Eigentlich wollten Ankara und Washington ihre Beziehungen wieder verbessern. Ausgerechnet Präsident Erdogan feuert den Streit um die Kurden in Syrien jetzt aber wieder mit hitzigen Worten an.



Kaum eine Woche ist es her, dass Ankara und Washington einen Fahrplan zur Normalisierung ihrer bröckelnden Beziehungen vereinbart haben. Doch die zaghaften Versuche diplomatischer Wiederannäherung erscheinen schon wieder obsolet.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nannte die USA jetzt eine "Lügen-Maschinerie". Und er fügte hinzu: "Wir sind ihre Versuche leid, PKK-Terroristen zu legitimieren." Erdogan warnte vor einem "heißen Sommer" für "Terroristen und ihre Unterstützer."

Die jahrzehntelange Partnerschaft der Türkei und der USA ist wegen des Syrien-Krieges der Türkei auf eine harte Probe gestellt. Mit ihrer "Operation Olivenzweig", der Invasion auf die Region Afrin im Nordwesten Syriens, geht Ankara seit dem 20. Januar gegen die Kurden-Miliz YPG vor.
Quelle: n-tv

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Kriegsverbrechen in Afrin häufen sich - Die Welt schweigt

Afrin - Die Situation für die Zvillisten in Afrin spitzt sich immer weiter zu. Immer mehr Medien, Aktivisten und Zivillisten berichten von immer stärker werdenden Kriegsverbrechen durch die türkische Armee. Selbst die ansonsten FSA nahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschrechte berichtet von den Gräueltaten der mit der Türkei kämpfenden FSA.



Erst gestern wurden Aufnahmen veröffentlicht auf denen man einen kurdischen Bauern sehen konnte welcher von türkischen Soldaten kaltblütig erschossen wurde.



Zudem wurde gestern Abend ein Hilfskonvoi von der türkischen Armee bombardiert und zerstört. Zahlreiche Zivillisten wurden bei dem Angriff getötet. Die türkische Armee bestätigte den Angriff. Angeblich sollen sich in den Fahrzeugen Waffen und Munition befunden haben, tatsächlich jedoch waren in den Fahrzeugen nur Zivillisten aus anderen Regionen Nordsyriens, die aus Solidarität nach Afrin gefahren sind.

Die Nachrichtenagentur Reuters hat dazu ein Video veröffentlicht:

(Angriff auf den Zivillisten-Konvoi)

Als wären all das nicht genug Kriegsverbrechen, wird von Zivillisten gemeldet, dass immer mehr und immer öfters kurdische Zivillisten von den FSA Jihadisten und der türkischen Armee gefangen genommen und schikaniert werden. Selbst ältere Frauen werden offensichtlich festgenommen.



Während die westliche Welt auf Ost-Ghouta blickt, scheint es so, als ob der türkische Angriffskrieg nicht auf der Agenda der Westmächte steht. NATO, EU und/oder die UNO äußern sich kaum bis gar nicht zum Angriff der Türkei auf Afrin.

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YPG Kämpfer aus Aleppo kämpfen jetzt in Afrin

Afrin - Die Kämpfer der Kurden-Miliz YPG in Aleppo sind nach Angaben ihres Kommandeurs nach Afrin abgezogen, um bei der Abwehr des türkischen Vorstoßes zu helfen.



“Als Folge davon ist die Kontrolle über die östlichen Bezirke von Aleppo an das syrische Regime gegangen”, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung von Furat Chalil. Ein YPG-Sprecher hatte zuvor das syrische Militär aufgefordert, ebenfalls in Afrin in Stellung zu gehen. Die Regierung in Damaskus hat zwar verbündete Milizen entsendet, jedoch keine regulären Truppen. Dies hätte die Gefahr einer direkten Konfrontation mit der türkischen Armee erhöht.

Zwar hat Syriens Präsident Baschar al-Assad angekündigt, das ganze Land wieder unter die Kontrolle seiner Regierung bringen zu wollen. Diese hat allerdings bislang die kurdische Kontrolle unter anderem über Teile von Aleppo geduldet.

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VIDEO: Türkisches Militärfahrzeug zerstört

Afrin - Die Kämpfe in Afin gehen mit voller Härte weiter, und auch die Verluste auf türkischer Seite steigen rapide an. Je tiefer die türkische Armee in Afrin eindringt,desto stärker wird der Widerstand der kurdischen Verteidigungskräfte.



Die kurdische Nachrichtenagentur ANF, hat heute ein Video veröffentlicht auf dem zu sehen ist wie ein weiteres türkisches Militärfahrzeug von kurdischen Kämpfern zerstört wird. Wieviele türkische Soldaten bei dem Angriff getötet worden sind, lässt sich nicht genau beziffern. Der Angriff ereignete sich in der Shera Region von Afrin.

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  • Published in Türkei

Exekutionsvideo aufgetaucht: 7 Tote Zivillisten

Afrin - Die Kämpfe in der überwiegend von Kurden bewohnten Region Afrin gehen ungemindert weiter. Nachdem die türkische Armee seit Wochen nur schleppend voran kommt, hat sie noch einmal die Angriffe verstärkt, darunter leiden weitesgehend die Zivillisten in Afrin.



Unterstützt werden die türkischen Streitkräfte von Jihadistischen Kämpfern, die der Ideologie des IS im nichts nachstehen. Erst gestern veröffentlichte die PYD ein erschreckendes Video, auf dem ein kurdischer Bauer zuerst bestohlen und anschließend erschossen wurde. Das Video verbreitete sich in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer.

Auch die "Syrische Beobachtungsstellte für Menschenrechte" bestätigt dass ihr zwei authentische Videos aus der Afrin Region zugespielt wurden. Auf denen konnte man sehen wie die gleiche Gruppe aus dem ersten Video 6 Zivillisten ohne erkennbaren Grund massakrierte,darunter auch eine ältere Frau. Das zweite Video stammt aus der Jendries Region von Afrin. Zudem wird immer wieder von willkürlichen Verhaftungen kurdischer Zivillisten berichtet (siehe Bild).

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  • Published in Syrien

VIDEO: Ex SDF-General Silo belastet YPG schwer

Talal Silo, ein hochrangiger Ex-General der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte" (SDF), sprach in einem exklusiven Interview mit der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, nachdem er vor zwei Wochen aus dem Bündnis ausgestiegen und über die Freie Syrische Armee in Dscharabulus in die Türkei eingereist war.



Die SDF besteht größtenteils zwar aus den Truppen der „Volksschutzeinheiten" (YPG) - dem bewaffneten Flügel der „Partei der Demokratischen Union" (PYD), ihr gehören jedoch auch Araber,Turkmenen, Jesiden und auch Christen an. Einer ihrer hochrangigsten Generäle ist jener Talal Silo, welcher die SDF verlassen hat, und zur Türkei übergelaufen ist, Silo selber ist Turkmene und belastet die SDF bzw. die YPG nun schwer.

Silo sagte der Nachrichtenagentur Anadolu, dass die SDF lediglich gegründet worden sei, um die US-Waffenhilfe für die YPG zu stützen. Die Vereinigten Staaten hätten nichts dafür getan, die bereitgestellten Waffen zu überwachen. Weiter behauptet er, dass die SDF als Deckname für die YPG von US-General Raymond Thomas initiiert worden ist.



„Das SDF-Bündnis war nur ein Schauspiel. Die USA haben den Kurden unter der PKK die Führung gegeben", sagte Silo. Unter Verweis darauf, dass die schweren Waffen angeblich nur den kurdischen Milizen zur Verfügung gestellt wurden, sagte der ehemalige SDF-Sprecher und General, dass ein arabischer Kommandeur namens Abu Amjad die offiziellen Papiere zur Waffenlieferung während der Manbidsch-Operation unterschrieben habe – ohne jedoch im Anschluss echte Waffen zu erhalten.



Silo behauptet, dass dies einer Idee des US-Sondergesandten Brett McGurk entspringe und fügte hinzu, dass McGurk die Arabische Koalition gegründet habe, damit diese die Waffen erhält, jedoch nicht für sich benutzt. „Araber, Turkmenen und Syrer wurden nur mit leichten Waffen ausgerüstet. Der Koalitionsname war, arabisch, aber es waren keine Araber darin", sagte Silo. Er betonte zudem, dass all diese Anstrengungen vorsorglich getätigt worden seien, um zu verschleiern, dass die schwere Waffen in Wirklichkeit an die PKK geschickt worden sind. „Die USA kümmerten sich nicht darum, wohin die Waffen gingen, sie haben nicht beobachtet, was wir mit ihnen gemacht haben." Die YPG habe sogar die USA getäuscht, indem sie behauptet hätte „keine Waffen mehr" für den Kampf gegen Daesh zu besitzen.

Die US-Hilfe sei während der Obama-Präsidentschaf noch begrenzt gewesen, man habe ab und an unbrauchbare Waffen erhalten, während Trumps Präsidentschaft jedoch, haben die Lieferungen Silo zufolge auch hochentwickelte und gepanzerte Fahrzeuge enthalten.



Russische Militärverteter halten gemeinsam mit YPG/SDF Pressekonferenz ab

Deir ez-Zor - Russische Militärvertreter und SDF/YPG Offizielle haben heute eine gemeinsame Pressekonferenz abgehalten, dies berichtet die kurdische Nachrichtenagentur ANF.

Thematisiert wurden hierbei die jüngsten politischen Entwicklungen im Bürgerkriegsland Syrien, sowie der militärische Kampf gegen den IS. Für die kurdische YPG saß der neue offizielle Sprecher Nuri Mahmud am Tisch, die SDF wurde von Vertretern des Deir ez-Zor Militärrats vertreten.

Insgesamt waren sich die drei Parteien in vielen Punkten einig. So äuerten sich sowohl die russischen Vertreter, als auch die arabischen SDF Vertreter sehr positiv über die YPG und deren Schlüsselrolle im Kampf gegen den IS. Auch der Sieg in der Provinz Deir ez-Zor wurde sehr positiv bewertet.

Das Schlusswort hatte der YPG Sprecher Mahmud: "Die YPG ist immer bereit, mit jedem, der ihren Kampf unterstützen will, gegen alle Arten von Terrorismus zu kämpfen." Insgesamt war die Stimmung während der Pressekonferenz sehr gut neue Themen wurden jedoch kaum angesprochen bzw. geäußert, von Spannungen zwischen den Russen und den kurdischen Vertretern war in dieser Pressekonferenz nichts zu merken.



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