Großbritannien kündigt Erhöhung der Handelsunterstützung an

Ministerpräsident Adil Abdul-Mahdi im Gespräch mit UKBeamter für Handel Liam Fox Quelle: Iraqi Prime Minister's Office Ministerpräsident Adil Abdul-Mahdi im Gespräch mit UKBeamter für Handel Liam Fox
Während ein führender britischer Beamter für Handel Bagdad besuchte, um sowohl mit dem irakischen Ministerpräsidenten als auch mit dem Staatspräsidenten zu sprechen, kündigte das Vereinigte Königreich eine Erhöhung der Handelsunterstützung um 1 Milliarde Pfund (knapp 1,3 Milliarden Dollar) an.

Liam Fox, Staatssekretär für internationalen Handel, traf am Sonntag mit einer Delegation in der irakischen Hauptstadt ein, um das Abkommen zum Ausbau der "Unterstützung für britische Unternehmen, die im Irak tätig sind, Arbeitsplätze zu schaffen und die Stabilität in der Region zu fördern" zur Verfügung zu stellen. Die Maßnahme soll "die wirtschaftliche Entwicklung des Irak und den Aufbau der Nation fördern" und sicherstellen, dass das britische Handelsbüro "der irakischen und kurdischen Regierung weiterhin dabei helfen kann, kritische Infrastrukturen zu liefern". Unter kritischer Infrastruktur versteht man wichtiger Anlagen und System wie u.a. Elektrizitätsanlagen, Wasseranlagen oder Transport- und Verkehrssysteme.

Nach einem gesonderten Treffen mit dem britischen Beamten gab Staatspräsident Barham Salih bekannt, dass die beiden die ,,Beziehungen zwischen dem Irak und Großbritannien, insbesondere in den Bereichen Handel und Wirtschaft, überprüft und die Notwendigkeit geäußert haben, diese Beziehungen so zu erweitern, dass sie dem Interesse der beiden Länder dienen.”

Der britischen Erklärung zufolge umfasst die Vereinbarung ein Darlehen in Höhe von 35 Millionen US-Dollar für ein Wasser- und Abwasseraufbereitungsprojekt in der Region Kurdistan sowie 1,02 Milliarden US-Dollar, um ausländische Unternehmen beim Bau von zwei neuen Gaskraftwerken in Basra und beim Bau oder der Modernisierung von 14 Elektrizitätswerken zu unterstützen, plus die Erhöhungen für mehrere andere auf Strom basierende Projekte.

Der Deal ist in einem Land willkommen, in dem im vergangenen Jahr Tausende Demonstranten in mehreren Provinzen protestiert haben, was vor allem auf schlechte öffentliche Dienstleistungen zurückzuführen ist.

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