Treffen zwischen US-Delegation und Vertretern der Regionalregierung Kurdistan

Die Beziehung zwischen der Regionalregierung Kurdistans (KRG) und der irakischen Zentralregierung werden durch laufende Zusammenarbeit verbessert. Die positiven Veränderungen resultieren am Dienstag in zwei separaten Treffen zwischen dem KRG und der Föderalen Regierung Irak.

Am Dienstag traf eine US-Delegation geführt von Botschafter David Satterfield, dem Repräsentant des Staatssekretärs für Nahost Angelegenheiten, in Kurdistan auf den Parteiführer Masoud Barzani und dem Kanzler des Sicherheitsrates Kurdistans, Masrour Barzani.
Im Treffen wurde hauptsächlich über die bilaterale Beziehung zwischen KRG und Irak diskutiert. Die US-Delegation erklärte, dass die Verbesserung der Beziehungen für alle Seiten vorteilhaft und wünschenswert ist. Ebenfalls wurde die derzeitige Lage in Syrien und Irak besprochen. Der militärische Sieg über den IS darf nicht die Verringerung an Sicherheit in den Regionen mit sich bringen. Insbesondere da der IS noch immer eine Gefahr für die Stabilität hat und Angriffe auf schon befreite Ortschaften und Städte wie Mosul tätigt.

In den Treffen haben sowohl Masud, als auch Masrour Barzani davor gewarnt, dass die Ursache die zum Aufstieg der Terroristengruppe führte, benannt und bekämpft werden muss, um eine weitere Tragödie zu verhindern.

Im zweiten Treffen mit Masrour Barzani, wurde vor allem die Entwicklung und Beziehung zwischen den drei Regierungen diskutiert. Demnach sehen die Entwicklungen sehr positiv aus.

Türkischer Außenminister besucht Autonome Region Kurdistan

Am Sonntag traf der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu in Hewler (Erbil) ein, um hochrangige kurdische Führer zu treffen. Am Flughafen in Hewler wurde er vom Regierungschef der Autonomen Region Kurdistan Nechirvan Barzani und dem irakischen Ministerpräsidenten Adil Abd al-Mahdi empfangen.

Während des Treffens diskutierten beide Seiten über mögliche Entwicklungen bilateraler Beziehungen. Insbesondere im Bereich Wirtschaft und Handel zwischen den beiden Nachbarstaaten wurde zwischen den drei Beamten gesprochen und diskutiert.
Der irakische Ministerpräsident forderte eine Erhöhung des Handelsvolumens zwischen dem Irak und der Türkei und lud türkische Unternehmen dazu ein, Fabriken im Land zu eröffnen.

Bezüglich zur Sicherheit an der kurdisch-irakischen und türkischen Grenze wurden erneut die PKK dazu aufgefordert die Kampfstellungen in der Autonomen Region Kurdistan zu verlassen. Ankara fordert von Bagdad und Hewler (Erbil) seit langem, die Aktivitäten der PKK an ihren Grenzen ein Ende zu setzen. Beide Regierungen haben erklärt, dass die Gruppe aufhören muss das Territorium der Autonomen Region Kurdistan als Ausgangspunkt für ihre Angriffe auf die Türkei zu nutzen. Ein wichtiges Thema während des Treffens war die PKK-Frage. Cavusoglu forderte, dass beiden Seiten "zusammenarbeiten"müssen, um "die PKK endgültig zu vernichten“.

Ein weiteres Diskussionsthema war die Wasserversorgung des Tigris aus der Türkei. Wasserstreitigkeiten und die Präsenz türkischer Truppen in der Autonomen Region Kurdistan und Ninive waren weitere Themen die beide Seiten besprachen, heißt es in der Pressestelle.

Endgültig wurde am Ende erklärt, dass die Türkei und der Irak den bilateralen Handel auf 20 Milliarden US-Dollar pro Jahr steigern wollen.
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