Massenmord in Afrin

Afrin - Der heutige Tag wird als eines der blutigsten Tage in die Geschichte des kurdischen Volkes eingehen. Nach übereinstimmenden Medienberichten sind alleine heute mindestens 34 Zivilisten durch die türkische Armee in Afrin getötet worden.



Weiter berichten sowohl lokale Aktivisten, als auch die eigentlich oppositionsnahe "Beobachtungsstelle für Menschenrechte" von einer Massenflucht aus Afrin. Mehr als 30.000 Zivilisten haben das nötigste zusammengepackt und sind aus Afrin geflohen.



Die hohe Zahl der getöteten Zivilisten ruft in der Weltgemeinschaft immer noch kaum Empörung hervor, es bleibt bei Appellen in Richtung Türkei, mehr nicht.



Währenddessen geht der Feldzug der türkischen Armee ungemindert weiter. Videos und Bilder aus Afrin zeigen den heftigen Beschuss der türkischen Armee auf das Stadtzentrum von Afrin.

(Bilder aus einem Krankenhaus in Afrin)

Selbst nachdem bereits schon zehntausende Menschen geflüchtet sind, leben in Afrin immer noch in etwa 800.000 Menschen. Wir sehen einen Massenmord, und das vor den Augen der Weltgemeinschaft.

(Ein verzweifelter Mann der zwei seiner Kinder nach türkischen Luftangriffen verloren hat wendet sich weinend an die Weltgemeinschaft:"Auf dieser Welt gibt es keine Gerechtigkeit! Wo ist die Menschlichkeit? Wo ist die UN?")

Weitere schreckliche Aufnahmen vom heutigen Tag zeigen die Toten Zivilisten im Stadtzentrum von Afrin:

Last modified onSamstag, 17 März 2018 09:07

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